….as you may have noticed…

20 10 2008

…there is a change in layout to marvel at on this page. Instead of the Philadelphia skyline as seen from the Schuylkill Expressway, you are now looking at a panorama of the ‚Altstädter Kirchenplatz‘ in Erlangen. This has to do with the fact that I am now back in Erlangen and after two weeks of getting everything back in place (most of all my sense of day and night), there’s nothing really new to mention. The town still looks the same, the people I’ve met up to this point haven’t changed and it seems that time might just as well have been suspended for seven months in Erlangen while it went at a faster pace elsewhere. It’s really hard to think back on half a year of new impressions, new encounters and life-changing experiences when you come back to just the same old dull crap and all that you’ve seen seems to be overshadowed by this uncanny reluctancy to evolve. But before I get too philosophical, let’s look at the good things: I’m back in the arms of mother S, and apparently, I’m being missed somewhere…Just admit it, there’s simply no cooler person than myself 😀

Meanwhile, school has started again and it already seems that all my good intentions (study more, harder and more efficient) were only intentions and not implementable in everyday college life. I’m already now way behind in my reading assignments and I’m taking way too many classes. Some will have to be postponed to a later semester because with all the other stuff I’m up to – working, playing music, working in the shop at the airfield in winter, preparing my lesson for the winter gliding theory course etc. pp. – there’s not really time to devote enough attention to ALL the classes I wanted to take. We’ll see how it works out, latest in January, when I’m drowning in work for my term papers.

Oh and by the way: M, you need to update your blog more often…you don’t want me to get outta touch, do ya? Anyway, I’m off to the library now, I need to get a grip on all this reading material somehow.

Peace, I’m out.





The last days….

27 02 2008

…in meinem geliebten Erlangen sind angebrochen. Gestern war nochmal Feierei in der Havanna-Bar. Nach zwei Long Island Ice Tea und einem Mai Tai war dann erst mal der Kanal voll und wir sind noch ins Ewerk getorkelt, wo allerdings nichts los war, und so haben wir uns dann alle schön nach Hause begeben.

Heute hab ich den Tag dann erst mal damit begangen, meine Amazon-Bestellung entgegenzunehmen, zwei Alben von Pain Of Salvation und zwei Bücher. Eins ist „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“ von Pierre Bayard, eins ist „Die Leiden des jungen Werther“ von – na wem wohl.

Dann noch Klamotten rauslegen, feststellen, dass ein Koffer nicht reichen wird, telefonieren, ICQen, und lauter so Zeuch.

Nachmittags dann in die Stadt, bei Nicole noch nen Haaaammer Kaffee getrunken und noch mit Xenia Gassi gegangen.

Nach dem Spaziergang habe ich mich dann nochmal in meiner Einsamkeit in die Uni begeben – unter anderem weil ich pinkeln musste. Dann stand ich erst einsam am Gang. Leere, der typische Uni-Geruch, ein paar gammlige Studenten, die im Audimax-Vorraum auf den Bänken saßen, die üblichen Poster an den Wänden, draußen einbrechende Dunkelheit. Ich hab dann beschlossen, nochmal in den 6. Stock im C-Turm zu fahren, und nochmal nen Blick auf die Ergebnislisten zu werfen. Dass ich da nichts finden würde, was mir irgendwie weiterhilft, war mir klar, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund stand ich dann da, und hab mir gedacht: „Mann, wie oft warst du hier schon gestanden, hast die Listen nach deinem Codenamen abgesucht (der meistens auch nicht weniger beknackt war als die der anderen Kommilitonen), hast dich gefreut, wenn wieder mal eine Prüfung bestanden war..“   Naja, nach einiger Zeit bin ich dann vom reinen Nachsinnen in eine regelrechte Melancholie gefallen, nachdem ich auch noch aus dem großen Fenster über die Stadt geschaut hab. Dann sind mir die letzten Semester noch mal ein bisschen in Erinnerung gekommen. Das mehr als coole SS 06, in dem wir jeden Donnerstag nach dem Chicago-Seminar in der Bib gesessen waren, bei ziemlich krasser Hitze, meistens einem Sixpack Bier, einer Pizza und Dummwaaf vom Feinsten. Danach immer Cycles, als man noch rauchen durfte. Zirndorfer,Gutmann Dunkel. Schwitzen. Nach Hause wanken. Tagsüber Uni, schwitzen, im Schlossgarten rumliegen, in der Bib sitzen und Ordner durchblättern. Das alles kam mir dann, als ich auf die unter mir liegende Bismarck-Straße geschaut hab. Und zu allem Überfluss hab ich mich dann auch noch in die Bib begeben, in der Hoffnung da jemanden zu finden, den man kennt. War natürlich keiner da. Ich dann nochmal runter in die Anglistik, Amerikanistik war schon dunkel. Noch ein Buch zu Film Studies durchgeblättert, wieder hoch, Jacke angezogen, einen wehmütigen Blick auf die Sitzecke, auf der wir immer rumgefläzt sind. Aufs Zeitschriftenregal und die Bücher nebendran. Raus zur Tür, und auf einmal bewusst, dass ich nicht nur das SS verpasse, sondern übermorgen weg bin. Das hat mich dann getroffen wie der sprichwörtliche Ten Ton Hammer. Dann war offiziell das Gefühl da, dass man jetzt eine Weile weg ist. Und auf einmal – so merkwürdig das jetzt klingt – hab ich Sehnsucht nach der Uni, nach dem Sommersemester, nach der Sauferei nach den Seminaren bekommen. Und vor allem: mir ist bewusst geworden, dass ich den Ort Erlangen auch vermissen werde. Jetzt bin ich ja kein besonderer Freund des Konzeptes „Heimat“, aber irgendwie hängt man ja doch an seiner Stadt. Dass ich mich überall auf Anhieb wohlfühle, war dann erst mal vergessen und ich hab auf der Heimfahrt dann noch ein bisschen nachgedacht und hab beschlossen, dass wenn ich morgen nochmal Zeit haben sollte, ich auf jeden Fall nochmal in der Stadt rumlaufen werde, und Abends trink ich im Cycles noch ein Gutmann Dunkel, auf die guten alten Zeiten, und dann geh ich heim und leg mich ins Bett.

Freitag ist schließlich um halb vier aufstehen angesagt, und dann ist bis Abends Stress, Flugzeuge erwischen, Gepäck aufgeben, rumrennen, auf Englisch umschalten…..Und dann hab ich danach hoffentlich – in den USA angekommen – die Muße noch einen Blogeintrag zu schreiben.

So long, folks!