For all you scholars out there

13 07 2008

I have updated the „@University“ page. I have uploaded one handout for a presentation that I held together with Jon in the winter semester 07/08, in the proseminar „Transatlantic Radicalism“.

It can be found here.





…why this country is so f*n awesome

22 04 2008

Man kann hier echt staunen. Krieg ich doch am Donnerstag ne Mail von meiner Autovermietung. Ich muss mein Auto umtauschen. Ich also hingefahren und musste meinen Avenger abgeben, weil Dodge ne Rückrufaktion gestartet hat. Was bekomm ich stattdessen? Einen Pontiac Grand Prix, mit 3,8 l V-6 Motor, und (da rätsel ich noch) 240 bzw 200 PS. Dass der natürlich nicht sparsamer ist als sein Vorgänger, is wohl auch klar. Allerdings sieht er um einiges eindrucksvoller aus, zieht wie blöd und steht mir alles in allem auch ein bisschen besser. Beispiel gefällig?

Okay, unwirtschaftlich ist er schon. Aber das macht ja nichts.

Nun ja, was ist sonst noch so passiert? Achja, es gab am Freitag eine Geburtstagsfeier einer Mit-Praktikantin, wo es das erste Mal dieses Jahr etwas vom Grill gab. Wenn die Amis was können, dann ist das, mit Steak umzugehen.

Was sie noch können, ist Museen bauen. Was sich mir schon in Washington angedeutet hat, hat sich am Sonntag in Philadelphia bestätigt. Wir waren im Museum of Art, und es war sehr beeindruckend. Ich meine, gut, es kann sein, dass ich den Großteil der Exponate schon mal in der einen oder anderen Variation irgendwo in der Welt gesehen habe. Aber die Aufmachung war gut. Angefangen von komplett aufgebauten japanischen Dörfern über einen Kreuzgang aus einem französischen Kloster bis hin zu deutschen Ritterrüstungen aus dem Mittelalter – alles da. Alles schon mal gesehen, aber alles da. Wir kamen leicht ins Kopfschütteln, warum man nach Philly kommen muss, um gotische Torbögen oder Ritterrüstungen zu sehen. Die Kunstsammlung ist aber echt enorm. Man bekommt unter anderem eine große Kollektion von impressionistischer Kunst zu sehen, und das eine oder andere moderne (bzw. postmoderne) Kunstwerk ist auch zu bestaunen.

Das eigentlich nennenswerte Kunstwerk aber steht außerhalb. Wenn jemand von Euch einen gewissen Film über einen Boxer kennt, der hart trainiert und unter anderem eine lange Treppe entlangjoggt und schließlich vor einem etwas antik anmutenden Gebäude die Hände zum Himmel reißt – die Rede ist von Rocky.

Dann bin ich noch im amerikanischen Fernsehen auf einen sensationellen Comedian gestoßen, der unsere lächerlichen deutschen Spaßkaschper locker in die Tasche steckt, und dabei noch den „American way of life“ auf bitterböse Art und Weise genau auf den Punkt bringt. In der Tat gibt es nicht wenige Momente, in denen man hier nicht genau weiß, ob man jetzt lachen oder weinen soll. Lewis Black kombiniert diese beiden Gefühlsregungen aufs Trefflichste. Die hier gepostete Episode handelt von einer berühmten amerikanischen Kaffeekette und ihrer Verbindung zum Ende des Universums.

Genug gelabert, sobald ich dem ‚American way of life‘ noch ein bisschen näher auf die Schliche komme, melde ich mich wieder.

Peace, I’m out!





Where’s my home?

22 02 2008

….far from home? Ich habe nun zwei Angebote, wo ich in den USA wohnen könnte, und allem Anschein nach wird es das erste Angebot, das ich bekommen habe, auch werden. Das zweite, ein Zimmer im Hause eines deutschen Siemens-Kollegen, wäre zwar im Nachhinein etwas verlockender, aber da Melissa (die Landlady von Zimmer No. 1) natürlich mit meinem Kommen gerechnet hat und das Zimmer dementsprechend frei gehalten hat, wäre es nicht die feine englische Art, sie jetzt auf die letzten Tage noch zu verprellen. Ich bin ja flexibel und kann überall und mit jedem auskommen, in so fern. Und die halbe Stunde, die ich morgens länger ins Büro brauche, daran werde ich mich auch gewöhnen.

Um meinen Lesern jetzt noch einen Eindruck zu verschaffen, wo denn dann mein neues Zuhause überhaupt sein wird, hier mal ein kleiner Kartenausschnitt (ich hoff es geht..):

Größere Kartenansicht





….and so it begins….

10 02 2008

Jawohl….Herzlich willkommen zu meinem ersten Eintrag auf diesem wunderschönen Blog. Eingerichtet hab ich dieses Ding eigentlich nur, damit ich – während ich in den USA bin – dem daheimgebliebenen Volk ein bisschen von meinen Erlebnissen ‚abroad‘ berichten kann. Vielleicht wirds den Blog nach meiner Rückkehr auch noch geben, aber dann hauptsächlich nur noch, damit ich selber ab und zu nachlesen kann, was ich denn in dem halben Jahr so getrieben habe, und vielleicht die ein oder andere Erinnerung wieder lebendig werden lassen kann. Nebenbei wirds hier wohl auch noch die ein- oder andere Plattenrezension und ein bisschen Gelaber über Musik im Allgemeinen geben. Selbstverständlich werde ich hier auch meine universitären Gedanken und Werke veröffentlichen, so fern ich sie für gut genug halte, um sie mit der Außenwelt zu teilen. Wer weiß, vielleicht bekomm ich ja nach meiner Rückkehr mein Tutorium, und dann kann ich hier coole PDFs oder so hochstellen…

Nun aber mal zum eigentlich tagesaktuellen: Ich war am Freitag morgen beim US-Konsulat in Frankfurt und habe mich da zwecks meines Visums interviewen lassen. Das Konsulat an sich ist schon ein etwas respekteinflößendes Gebäude, mit Stacheldraht umzäunt und so, halt richtig wichtig. Sieht von außen aus, wie ein Hochsicherheitsgefängnis oder eine Bundeswehr-Kaserne….Drinnen hat mich dann ein etwas gestresster junger Mann erwartet, der meine Dokumente in Empfang genommen hat und sich auch gleich noch meine Fingerabdrücke hat geben lassen. Ich wurde danach weitergeleitet, zunächst auf einen Sessel, danach an eine junge Dame hinter einer Glasscheibe, die mich dann nochmal Sachen gefragt hat, die sie sich eigentlich – wenn sie sich meine Unterlagen durchgelesen hätte – hätte sparen können, aber ich bin ja freundlich und hab schön geantwortet. Schließlich war ich ja da, um mein tolles Visum zu bekommen. Naja, bekommen werde ich es auch, es wird laut der jungen Dame so in ca. einer Woche bei mir eintrudeln. Hoffentlich. Denn ohne das Visum kann ich nicht in die USA einreisen, und dann kann ich auch mein Praktikum bei Siemens nicht machen. Praktikum bei Siemens? Als Deutsch-Englisch-Lehrämtler? Jaa, das ist eine lange Geschichte, und die werde ich vermutlich mal in einem anderen Post erzählen.

Noch was muss ich aber loswerden: Ich habe neue Bands entdeckt, die es mir persönlich sehr angetan haben. Eine davon, „Between the Buried and Me“, habe ich entdeckt, als ich auf der Dream Theater Myspace-Seite war. Die gehen mit den Göttern von Dream Theater auf Tour, und als erstes hab ich gedacht, naja, wenn die mit DT auf Tour gehen, dann wird das schon ne Band sein, die musikalisch irgendwie auf der Höhe ist. Was ich allerdings gehört hab, als ich dann auf der BTBAM-myspace-Seite war, das hat mich dann schon umgehauen. Es gibt ja in letzter Zeit eine Menge Trends im Bereich der harten Musik. Einer der Trends ist scheinbar auch, ultrakrassen Death-Core zu machen, der zwar richtig in die Fresse haut, aber weiter auch nichts. In diesem Bereich gibt es eine Menge austauschbarer – wenn auch technisch ganz guter – Bands. Dass bei BTBAM auch der eine oder andere Blastbeat und tiefe Growl vorkommt, hat mich zunächst in die Irre geführt, dass diese Band auch oben genanntem Trend aufgesessen ist. Weit gefehlt, denn wenn man sich mit der Musik, die BTBAM machen, mal näher auseinandersetzt, dann tun sich Abgründe, Höhen und weitere Facetten auf, die man heute in den meisten Metal-Bands vergebens sucht. Weit ab von allen Klischees ziehen Between the Buried and Me (trotz des eher metalcorigen Namens) ihr eigenes Ding durch. Und die Herren sind nicht nur gute Musiker, sondern können auch verdammt gute Lieder schreiben. Da mischen sich dann Blastbeats, ultrafette Half-Time Riffs, und geschrieene Vocals mit plötzlich auftretenden Jazz-Anleihen, schrägen Tonalitäten und mittendrin tauchen sphärische Melodien auf, die teilweise fast etwas von Pink Floyd haben. Man könnte BTBAM als eine Mischung aus Opeth, Mudvayne, Job For a Cowboy, Porcupine Tree und Pain Of Salvation bezeichnen. Was ich beeindruckend finde, ist dass die Band absolut auf alle Trends scheißt und sämtliche Deicide- und Dissection-Klone, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen, einfach links überholt und anspruchsvolle, komplexe Musik macht, ohne bemüht zu klingen und es schafft, trotz aller ungezügelten Gewalt auch noch Melodien mit in die Songs zu packen, ohne irgendwie kitschig zu werden. Für alle Freunde experimentierfreudiger Musik ein Leckerbissen. Neues Album heißt übrigens „Colors“.

Die zweite Band hat einen ähnlichen Stil, nur etwas weniger vertrackt, und mit mehr cleanen Vocals, die teilweise nach Judas Priest oder auch Nevermore oder Scar Symmetry klingen. Tim Roth ist nicht nur ein verdammt guter Gitarrist, sondern er heißt auch Tim mit Vornamen, was ihn mir natürlich noch sympathischer macht. Die Band heißt übrigens „Into Eternity“ und das hier ist ihre Myspace-Seite.

Ich denke ich werde mir von beiden Bands demnächst mal Alben zulegen.





Hello world!

10 02 2008

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