Die letzten Wochen…

25 06 2008

…war eigentlich schon was los, nur war ich – ich gebs ja zu – einfach zu faul, was zu schreiben. Auch jetzt habe ich eigentlich keine Lust, aber ich muss ja meinen Verpflichtungen nachkommen und die „Alte Welt“ auf dem Laufenden halten.

Hier also die Kurzfassung:

Seit einigen Wochen ist hier der Sommer ausgebrochen. Deswegen haben wir uns mitterweile schon des öfteren an einen der Seen in der Umgebung gelegt und solche tollen Schauspiele hier erlebt:

Wie man sieht – ein Gewitter. Allgemein ist das Wetter (oder eher der Wetterbericht) eher unzuverlässig und es ist mir schon mehr als einmal passiert, dass ich mich einfach darauf verlassen habe, dass es schon regnet, und dann wurds doch gut. Was dazu führte, dass ich schon seit 2 Wochen nicht mehr geflogen bin. Letztes Wochenende wars dann aber wieder so weit und ich habe 3 Stunden in der Luft verbringen können und mir mal die nähere Umgebung angesehen. Mein amerikanischer Schein (der echte, im Scheckkartenformat) ist gestern auch gekommen. Schick, schick!

Das Problem mit dem Klima hier war aber auch zeitweise, dass es einfach zu verdammt heiß und feucht war. Wenn die Temperaturen sich im Bereich um 100°F bewegen und die Luftfeuchte ca. 80 % ist, dann motiviert einen das nicht gerade, aktiv zu werden.

Auf der Arbeit ist derzeit – wie ich in einem früheren Beitrag schon erwähnt habe – einiges im Umbruch. Das liegt daran, dass unsere Chefin uns überraschend verlassen hat und einen Job bei ihrer ehemaligen Firma angenommen hat. Es gab noch ein nettes Abschiedsessen, und vor allem ein hübsches Bild vom Team als Andenken. In der selben Woche war ich noch bei meinem Kollegen Mike zum Grillen eingeladen und es war ein klasse Abend – bis auf das Gewitter.

Ansonsten tröpfelt alles so vor sich hin. In letzter Zeit gehe ich viel Basketballspielen, Volleyballspielen und habe auch so mein Fitnessprogramm ein bisschen ausgebaut – das amerikanische Essen (das im Übrigen seinen Ruf bei Weitem übertrifft) muss ja auch wieder abgebaut werden.

Nächste Woche – über den 4. Juli – steht ein Trip nach Boston an, da wird es dann wieder einen ausführlichen Bericht mit einigen Bildern geben, hoffe ich. Ein Trip nach Toronto mit Stopp bei den Niagara Falls ist ebenfalls für Juli geplant, und im August werde ich wahrscheinlich zum einen mit meinen Abreisevorbereitungen und zum anderen mit der Organisation meines Ausstandes beschäftigt sein. Einkaufen muss ich auch noch, weil ich zumindest ein paar Andenken mitbringen will. Ich muss eine Liste machen, fällt mir auf.

Außerdem muss ich mir überlegen, ob ich mir gitarrentechnisch hier noch was zulege und dann mit heim nehme. Manche Modelle sind hier einfach billiger, und dann kommt noch der Dollarkurs dazu. Man hat ja hoffentlich am Ende noch ein bisschen Geld über.

Mal sehen, was die Zeit hier noch so bringt. Mein Englisch ist mittlerweile zu meinem Erstaunen (und nach allgemeiner Bekundung) doch wieder besser geworden.





I’ve got a ticket for an aeroplane……

2 06 2008

…., das ich heute gebucht habe. Pünktlich zur Halbzeit gibts Updates zum Rückflug. Ich komme am 2. September wieder in Erlangen an. Das schreibt sich im Moment reichlich komisch, weil ich bisher nicht genau wusste, wann ich denn wieder eintreffe, und jetzt gibt’s ein genaues Datum. Und: Es ist wie gesagt erst Halbzeit. Es sind noch ziemlich genau 3 Monate. Ich freu mich zwar auf daheim, nur weiß ich fast sicher, dass ich spätestens nach einer Woche in der Heimat mir in den Arsch beiße, dass ich doch nicht alle Möglichkeiten, die dieses Land bietet, ausgeschöpft habe. Kann man von mir allerdings auch nicht verlangen, weil es ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. Und da hab ich einfach auch zu wenig Geld, um meinen Aufenthalt hier noch mit einem Abstecher an die Westküste abzurunden, oder Ähnlichem. Wie auch immer, es sind noch 3 Monate, es stehen noch einige Aktivitäten an und ich freu mich auf das, was noch kommt. Sicher ergeben sich auch noch Spontanaktionen. Geplant an größeren Trips ist bisher noch Boston über das Wochenende vom Independence Day und Toronto und die Niagara Falls.

Die Westküste kann man ja auf einem separaten Trip nochmal machen. Und wer weiß, vielleicht bewerb ich mich doch noch um so ein Kontaktstipendium.