Ein erlebnisreiches Wochenende……
7 04 2008hab ich gerade hinter mir. Alles fing Freitag damit an, dass sich wieder ein paar Leute gefunden haben, die
nach Philly fuhren. Da hab ich mich dann spontan drangehängt, da der Anlass auch interessant war: Jeden ersten Freitag im Monat haben in Philly diverse Kunstläden und Gallerien bis 9pm geöffnet. Wir also hin, durch diverse Gallerien gestapft, uns über den Sinn des ein oder anderen Kunstwerkes gewundert (”Das ist Kunst, Mann!”) und anschließend noch ein Bier in einem angesagten Pub getrunken. Wir haben es bewusst vermieden, in eine der vielen Kneipen zu gehen, die uns auf heimtückische Weise mit deutschem Bier ködern wollten. (Von Franziskaner über Beck’s bis zu Spaten Bräu war alles da)
Samstag war ich dann wieder beim Philadelphia Glider Council vorgeladen, da die ihr Safety Briefing und ihre Mitgliederversammlung hatten. Abends dann erst mal noch ein bisschen ausgespannt.
Sonntag stand dann mein erster Besuch in New York City an. Zwei Autos voller planloser Interns und ein
Navigationssystem - mehr braucht man gar nicht, um sich komplett in der Pampa von New Jersey zu verfahren - das war eine der Lektionen, die man aus diesem Ausflug mitnehmen konnte. Es fing gleich mal gut an, als das erste Auto - das mit dem Navi und das, das vorfahren sollte - bei der ersten
Gelegenheit falsch vom Highway abgebogen ist. Ich befand mich dummerweise - in Begleitung meines 14 Jahre alten Rand McNally-Atlas - in dem Auto ohne Navi. Naja, für einen in Navigation bewanderten wie mich sollte es ja kein Problem sein, New York auch so zu finden. Kurz vor der Grenze zu New Jersey haben wir dann doch kapituliert und bei Starbucks angehalten um zu pinkeln, Kaffee zu tanken und die Bedienung nach dem Weg zu fragen. Zu unserer Überraschung hatte die noch weniger Plan als wir und wusste nicht mal, wo sie sich gerade auf der Karte befindet. Als wir dann doch
auf der New Jersey-Seite von New York angekommen sind, war die Zeit erst mal reif für ein Sandwich, um dann gleich auf die PATH umzusteigen, die uns durch einen Tunnel direkt zum Ground Zero gebracht hat. Die U-Bahn geht doch tatsächlich direkt durch das Loch durch - ein klasse Punkt, um in NY anzukommen. Nach kurzer Orientierungsphase ein paar Schritte auf die Brooklyn Bridge (die unausweichlichen Kalauer zwecks “No sleep till Bruck” erspar ich mir hier mal), dann U-Bahn Richtung Times Square. Es war ungemütlich kalt, deswegen haben wir uns immer ein bisschen beeilt, damit wir nicht einfrieren.
Dennoch haben wir uns durch den Central Park, zum Rockefeller Center und über die 5th Avenue bewegt.
Was mir irgendwie aufgefallen ist - und da war ich nicht der Einzige - , ist die Tatsache, dass man New York sich irgendwie größer, beeindruckender und krasser vorgestellt hätte. Natürlich, hohe Häuser, tolle Autos, teure Geschäfte und gelbe Taxis, irgendwelche degenerierten Stadtneurotikerinnen mit kleinen Hunden an der Leine, Geschäftsleute mit Starbucksbechern in der Hand (ja, sogar am Sonntag), und und und….In erster Linie glaube ich, dass man nochmal bei schönem Wetter da hinfahren muss, sich mehr Zeit nehmen muss (am besten ein ganzes Wochenende) und ausgiebig die Atmosphäre aufsaugen muss. Es muss ja irgendwas dran sein, dass New York so besonders ist.




ja, du musst nochmal hin, weil ich noch keine fotos von der bib bekommen hab!!!
ey, wir sind freunde. und freunde tun sowas für den anderen. ich würd dir schließlich auch flugzeuge fotografieren
hehe… klingt ja nach einem abenteuerlichen kleinen road trip nach ny city…
beneidenswert. da würde ich auch gerne mal wieder hin. und wenn du da schon mal ein ganzes wochenende hinfahren solltest, dann geh bitte auch ins nuyorican poets cafe. da sollte jeden abend in der woche ordentlich was los sein, entweder poetry slam, jazz, hip hop oder theater. und mach da ein paar bilder. kannst du ja nach der bib anschließen, wenn du für das sassilein fotografiert hast…
ansonsten: have lots of fun, bro!